Beschreibung
Der Focus 10 ist ein aktiver Regallautsprecher von Dynaudio, konzipiert als vollständiges Musiksystem und nicht nur als einfaches Paar passiver Lautsprecher. Er verfügt über eine eigene Verstärkung und eigene Netzwerkfunktionen und benötigt weder einen externen Verstärker noch eine externe Quelle, um zu funktionieren.
Jeder Lautsprecher verfügt über einen separaten Verstärker pro Treiber: einen für den Hochtöner, einen für den Mitteltöner/Tiefton, insgesamt also 390 W Class-D-Verstärkung von Pascal (110 W für den Hochtöner, 280 W für den Woofer). Diese Architektur ermöglicht eine unabhängige Steuerung jedes Lautsprechers anstelle einer globalen Signalverteilung. Die integrierte DSP-Verarbeitung passt die Leistung je nach Position des Lautsprechers im Raum an (nahe einer Wand, in einer Ecke oder frei stehend), eine Einstellung, die über die Dynaudio-App zugänglich ist; eine weiterführende Kalibrierung ist optional über die Dirac-Live-Technologie möglich. Das magnetische Frontgitter passt die Entzerrung ebenfalls je nach An- oder Abwesenheit auf dem Lautsprecher an.
In Sachen Konnektivität unterstützt der Focus 10 Spotify Connect, Tidal Connect, Apple AirPlay 2, Google Chromecast, Roon, Bluetooth sowie den Zugriff auf ein lokales Netzwerk, was die Wiedergabe von online oder auf einem heimischen NAS gespeicherten Inhalten ermöglicht. Die integrierte WiSA-Technologie erlaubt zudem eine direkte drahtlose Verbindung mit einem Fernseher oder einem kompatiblen USB-Dongle, ohne einen separaten Heimkino-Verstärker zu benötigen.
Dieses Modell eignet sich für den Einsatz als aktiver Regallautsprecher in einem mittelgroßen Raum, sowohl für Musikwiedergabe über Streaming als auch als Ergänzung zu einem Fernseher dank seiner WiSA-Verbindung. Sein Frequenzgang reicht von 43 Hz bis 22 kHz (± 3 dB bei 85 dB).
Technische Daten
| Frequenzgang | 43 Hz - 22 kHz (+-3dB @ 85dB) |
| Leistung | 390 W (110 W Hochtöner + 280 W Woofer) |
Worauf Sie beim Gebrauchtkauf achten sollten
Die Sicken des Woofers verdienen eine sorgfältige Sichtprüfung, da ein Durchhängen oder eine Verhärtung des Materials die Basswiedergabe beeinträchtigt. Die Netzwerkanschlüsse und der Netzeingang müssen getestet werden, um Wackelkontakte auszuschließen, da die eingebaute Elektronik keine unvorhergesehenen Unterbrechungen verträgt. Auch das Gehäuse sollte in Augenschein genommen werden, insbesondere die Kanten und die Frontseite, da diese Bereiche am stärksten von Transportschäden betroffen sind.
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